Glaubenskommunikation, Liturgie, Spiritualität

Hier finden Sie gute Ideen zu den Themen Glaubenskommunikation, Liturgie und Spiritualität

Glaubenskommunikation

Bevor ich sterbe, möchte ich…

Eine Mitmach-Aktion zur Schönheit des Lebens, der Realität des Sterbens und der Vielfalt der Menschlichkeit.
Bevor ich sterbe, möchte ich…leben, lieben, lachen… Was zählt wirklich im Leben?

Initiiert wurde das Projekt "Before I die" ursprünglich von der amerikanischen Künstlerin Candy Chang 2011 in New Orleans, nachdem sie einen engen Freund verloren hatte.

Vom 29. Juni bis 17. Juli 2020 führen das Haus der Katholischen Kirche, das Katholische Bildungswerk und die Caritas Stiftung Stuttgart das Projekt gemeinsam in Stuttgart durch, direkt auf der Königstraße. Große Kreidetafeln werden die Passantinnen und Passanten auffordern, den Satz „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ zu vervollständigen und damit die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Pläne und Erwartungen mit anderen zu teilen. Darüber hinaus gibt es Begleitprogramm (auf Abstand) im Haus der Katholischen Kirche.

Bilder von den Tafeln sowie andere Informationen werden im Internet veröffentlicht: www.bevor-ich-sterbe-stuttgart.de

 

Auf der Suche nach den "Goldenen Momenten"

Die Aktion "Goldene Momente" soll in unsicheren Zeiten Hoffnung schenken. Mehr als 100 Interessierte teilen die kleinen, hoffnungsfrohen Erlebnisse des Alltags, um die Corona-Pandemie gemeinsam besser zu meistern.
Dem Ausnahmezustand, den das Corona-Virus mit sich gebracht hat, hat Gemeindereferentin Elisabeth Mack von der Kirchengemeinde Sankt Martinus in Waldenbuch eine ganz besondere Aktion entgegengestellt: die „Goldenen Momente“.


Was verbirgt sich hinter den "Goldenen Momenten"?
Mack: „Bei den ‚Goldenen Momenten‘ geht es darum, gerade in der unsicheren und dunklen Zeit den Blick auf jene Momente zu richten, die uns froh machen und Hoffnung schenken. Und das ganz unabhängig davon, wie klein und unscheinbar diese Momente sein mögen. Vielleicht steckt dieser Moment in einer kleinen Überraschung oder einer ganz einfachen Begebenheit, die mich ermutigt hat. Vielleicht habe ich ganz besonders die Nähe von Gott und die Zuwendung eines anderen Menschen erlebt. Wir haben zunächst dazu aufgerufen, uns diese ‚Goldenen Momente‘ per Mail zu schildern und diese dann ab dem 22. März via Rundmail an die Interessierten versandt. Wer wollte, konnte die Momente der anderen nur lesen oder auch selbst seinen Moment besteuern.“Auf der Suche nach

 

Heute schon …?! – Eine Post-it-Aktion

„Neues wagen“ lautete die Überschrift der Jubiläumswoche im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart. Sr. Nicola Maria machte dazu Ende März eine Post-it-Aktion am Schaufenster.
„Von außen können die Passanten Impulse zum Thema "Neues wagen" mitnehmen und von innen ihre eigenen Gedanken dazu ankleben. Dazu habe ich ein Gebetskärtchen entwickelt, das dort und auch an unserer Informationstheke mitgenommen werden kann. Während dieser Woche, aber auch die kommenden zwei Wochen finden um 16.00 Uhr Kurzimpulse zum Thema Neues wagen im Atrium statt.“
(Sr. Nicola Maria, Projektstelle Glaubensimpulse)

 

 

Sinnsucher plus - Spielerische Gespräche über Leben und Sinn

Sinn, ein großes Wort für unseren kleinen Alltag.

Dennoch – die Fragen sind da:

Was ist das Wesentliche in meinem Leben?

Wie gestalte ich mein Leben und wie verstehe ich es?

SINNSUCHER + ist

in der Tüte: Impulse, Brettspiele, Karten, Anleitungen.

online: Anregungen zur Sinnsuche spielerisch und mit jeder Menge Tiefgang: sinnsucher.plus

auf facebook: gibts noch mehr und deine community der Sinnsucher*innen: @sinnsuchersein

 

Sinnsucher+ möchte auf der Reise rund um die Frage nach Sinn, Glauben, Gott und die Welt begleiten. Mit einer Community und Online-Glaubenskurs, Sinnsucher-Gesprächstüten für Zuhause und regelmäßigen Live Events.

Hier ist der aktuelle Flyer

 

 

Veranstaltungsreihe Lesen aus den Heiligen Schriften


Im Rahmen des Projektes Kirche auf dem Flugfeld entstand das interreligiöse Teilprojekt „Dem Himmel nah“. Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionen und Konfessionen haben sich zusammengefunden, um gemeinsam auf dem Flugfeld die Fragen von Religion und Orientierung in den Blick zu nehmen und den interreligiösen Dialog zu fördern.

Zu einem vorher vereinbarten Thema wird an jedem der Abende von 2-3 verschiedenen Religionsvertretern ein Text aus der jeweiligen Heiligen Schrift vorgetragen und im Blick auf den Zusammenhang des Textes und seine Wirkungsgeschichte erläutert. Die Gespräche dienen dazu, die anderen Religionen / Konfessionen kennen zu lernen und die Bedeutung zu spüren, die die Heiligen Texte für die Menschen haben. So werden Vorurteile abgebaut und Verständnis wächst.

(Das Projekt Kirche auf dem Flugfeld wird verantwortet von der Katholischen Gesamtkirchengemeinde und dem Caritas-Zentrum Böblingen)

 

 

Bibelbuchstaben

In der Heilig Geist Kirche in Ergenzingen kann man mit Buchstaben an zwei Holzleisten Bibelsprüche oder Worte legen, die einem wertvoll sind. Jede und jeder ist eingeladen in der Bibel zu lesen und sein "Lieblingswort" mit anderen zu teilen. Inzwischen liegen fast jede Woche andere Texte in der Kirche und laden ein zum nachdenken und den eigenen Glauben mit diesem Wort zu vertiefen. 

 

 

   

 

firm.frei.begeistert

Ein innovatives Firmkonzept hat Pastoralreferentin Verena Ernst in der AEGKirche (Aidlingen, Ehningen, Gärtringen) entwickelt.

Liturgie

Wie sieht's aus in der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Neckar?

"Wie sieht's aus?" - Das ist das Motto der kommenden Kirchengemeinderatswahl 2020. Unter dieser Fragestellung stellen wir in den kommenden Monaten Beispiele von guten Kirchenentwicklungen vor:

Diesen Monat schauen wir in die Gesamkirchengemeinde Stuttgart-Neckar. Hier gibt es unter anderem den etwas anderen ökumenischen Gottesdienst „abendrot“. Alles unter einem Dach - so sieht es in St. Peter aus. Hier sind die katholische Kita, das Haus St. Damiano der Stiftung Liebenau für Menschen mit Behinderung und die Kirchengemeinde an einem Ort versammelt. Das schafft neue Begegnungsmöglichkeiten. Frei nach dem Motto: "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten".

Wie sieht's aus in der Seelsorgeeinheit Friedrichshafen-Mitte ?

Eindrücke aus der SE FN-Mitte

Gute Idee für den Aschermittwoch: Asche to go

Aschekreuzssegen vor der Kirche für Menschen, die vorübergehen

Ach, heute ist ja Aschermittwoch!“, ruft eine Passantin mit Fahrrad auf, als sie das Umleitungsschild vor der St. Martinskirche in Dornbirn bemerkt. „Asche to go“, steht darauf. Im gelben Kirchenzelt direkt vor den Pforten St. Martins einlösbar. Entschlossen parkt die Dame ihr Fahrrad und steigt die Stufen zum Zelt hinauf. Und damit ist sie nicht allein.

to go?

Alfons Meindl, Pfarrkoordinator und Initiator der Aktion in Dornbirn erklärt: „Viele PassantInnen, mit denen ich heute gesprochen habe, waren sich gar nicht bewusst, dass heute Aschermittwoch ist. Und wem kann man das verübeln? Man sieht es ja nicht, wenn man an der Kirche vorbeigeht. Man sieht es nicht, man hört es nicht und deshalb wissen es viele nicht.“

Mit einem Blick auf den geschäftigen Dornbirner Marktplatz fügt er hinzu: „Mit einer Aktion wie dieser wollen wir die Kirche wieder unter die Menschen bringen. Aktiv in den Dialog treten, statt hinter verschlossenen Türen zu warten.“(aus: www.kath-kirche-vorarlberg.at)

 

 

abendrot.

abend rot.

Wir machen uns fein - für Sie…
Kreativ in Wort und Bild, möchten wir Ihnen Momente des Staunens und des Erkennens, des Fragens und der Antworten, der Geborgenheit und der Erfüllung schenken.

Der abendrot.Gottesdienst ist ein Angebot im ökumenischen Zentrum Burgholzhof hoch über den Weinbergen Bad Cannstatts. Er findet monatlich an Sonntagabenden statt und hat keine festgeschriebene Form des Ablaufs. Das Thema Spiritualität nimmt einen wichtigen Teil im Gottesdienst ein.

Mehrmals im Jahr gibt es zusätzlich ein „abendrot.Extra". Die Idee ist, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Film usw. mit den Gottesdiensten in Beziehung zu bringen.


Hier finden Sie mehr Infos: https://www.abend-rot.de/ 

 

 

Ökumenischer Kinderkreuzweg in Eislingen

Der Kirchhof kann die vielen Menschen kaum fassen. In fünf Szenen, die Kinder selbst geschrieben haben, erzählen die Darstellerinnen und Darsteller die Passionsgeschichte nach. Bis sich bei den Stationen alle gesammelt haben, erklingen Taizé-Lieder.
Station 1: Zwei Frauen belauschen die Jünger beim Letzten Abendmahl und eine wird Zeugin, als im Garten Getsami Jesus ein Engel erscheint.
Station 2: König Herodes und Pontius Pilatus hegen Zweifel an ihrer Entscheidung Jesus kreuzigen zu lassen, nehmen aber seinen Tod in Kauf, um einen Volksaufstand zu verhindern. Mit einem Becher Wein versuchen sie ihr schlechtes Gefühl hinunter zu schlucken.
Station 3: Zwei Frauen erinnern sich an die hoffnungsvolle Botschaft: Auch Frauen und Kinder sind Gott wichtig und werden von Jesus gesehen und gehört.
Station 4: Nach dem Auslöschen der Jesuskerze zieht der Zug in Stille weiter vom Friedhof in die Lutherkirche, wo der Gottesdienst seinen Abschluss findet.
Station 5: Auf dem Kreuz legen alle einen Stein für das Schwere und ein Herz für die Freude und Hoffnung in ihrem Leben ab. 
Danach gibt es zur Stärkung Kaffee, Tee und Hefekranz. Die Kinder dürfen noch kreativ werden und sich ein mit buntem Sand gefülltes Kreuz gestalten.
Gabriele Lutz, aus: eisingen-online)

 

 

INTRATE – CANTATE

 „der etwas andere Gottesdienst für Groß und Klein, Jung und Alt, Singles, Paare und Familien“ findet seit Herbst regelmäßig in St. Columban, SE Friedrichshafen-Mitte, statt.

„Mit der neuen Form wollen wir Menschen, die spirituell auf der Suche sind, über Generationen hinweg erreichen. Terminlich haben wir ihn um 11:00 Uhr angesetzt, weil diese Uhrzeit den Familien heute eher entspricht. Wichtig ist die TN stärker durch Aktivitäten einzubinden. Dauer ca. 45 - 60 Min.“ (Barbara Kunz, Gemeindereferentin)

Hier finden Sie einen exemplarischen Ablauf des Gottesdienstes. 

 

 


Spiritualität

Wegweisendes im Brenzpark

Für den ökumenischen Arbeitskreis „Kirchen im Brenzpark“ ist es die „Vollendung eines Gesamt-Ensembles“: Neun Stelen weisen den Weg zum Auferstehungskreuz des Kirchengartens, an dem sonntags um 17 Uhr „Abendgedanken“ stattfinden. Idyllisch, aber ein wenig versteckt liegt die „Freiluft-Kapelle“ mit Sonnensegeln und dem roten Kreuz in der östlichen Ecke von Heidenheims grüner Oase. Dort war während der Landesgartenschau 2006 der Kirchengarten angesiedelt.

„Immer wieder kam in der Bevölkerung die Frage auf, wo eigentlich der Kirchengarten im Brenzpark wäre, weil er entfernt vom Mainstream-Spielplatz, Veranstaltungsgelände und Gastronomie liegt“, sagt Christa Miola vom Kirchengarten-Team. Der Besinnungsweg schafft nun Abhilfe.

Die Stelen in kräftigem Rot tragen Impulse aus der Bibel, aber auch von Persönlichkeiten wie Goethe und Gandhi. Sie sollen zum Nachdenken anregen und somit in doppelter Hinsicht „wegweisend“ sein.

Das Programm finden Sie hier

 

Einen Raum der Stille erleben

In der katholischen Seelsorgeeinheit Kapfenburg gibt es ab Oktober 2017 das immerwährende Gebet 24/7 in der neu eingerichteten Kapelle Heilige Mutter Teresa im Pfarramt Westhausen

Dieser Raum hat Atmosphäre und eine unmittelbar wirkende Ausstrahlung. Die Kreuzesbalken leuchten subtil, nicht aufdringlich, und genauso auch der Korpus des Gekreuzigten. Die Farbe des Holzes, aus dem er geschnitzt ist, setzt sich in der Stele fort, auf der die Monstranz ihren Platz finden wird. Ein paar Stühle sind in der Kapelle aufgestellt, eine schlichte Holzbank, Kerzen, eine Madonna. Sonst nichts.

„Hier kann man einfach sein und vor Gott seine Anliegen bringen“, beschreibt Pfarrer Matthias Reiner. Das Besondere daran: Die Kapelle der Heiligen Mutter Teresa wird 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche für das persönliche Gebet geöffnet sein. Rund um die Uhr wird mindestens ein/e Beter/in eine Stunde übernehmen. Man muss nichts tun. Einfach nur da sein.

Die Idee stammt aus dem Allgäu. Pfarrer Bernhard Hesse hat das Projekt dort ins Leben gerufen und viele Freunde dafür gefunden. Einen Vortrag darüber hörte Pfarrer Reiner auf dem Schönenberg. „Ich dachte, das wäre doch was für unsere Seelsorgeeinheit und das ganze Dekanat“, beschreibt der Geistliche.  Der Leib Christi in Form der Hostie, wird in der Kapelle ausgesetzt. „Außer zu den Zeiten der Messe“, erklärt Pfarrer Reiner.

Dieses besondere Requisit der katholischen Kirchen darf allerdings nie allein sein. Deshalb muss immer ein Beter, eine Beterin im Raum anwesend sein. „Die Listen füllen sich“, sagt Margit Hutter. Sie hat innerhalb eines großen Teams und viel ehrenamtlichem Engagement die Gestaltung der Kapelle übernommen.

Pfarrer Matthias Reiner räumte sein Büro, direkt links neben dem Eingang des Pfarrbüros und ist in ein anderes Zimmer umgezogen. Und eben in diesem ehemaligen Büro findet sich jetzt die Kapelle Heilige Mutter Teresa, die deshalb den Namen der indischen Ordensschwester trägt, weil diese ihren Tag immer im stillen Gebet begonnen hat.

Das sich Aufgehoben-fühlen, und jenes, ganz nah am Gekreuzigten zu sein, stellt sich beim Betreten des Raumes unmittelbar ein. „Wir brauchen die Stille immer mehr in unserer hektischen Welt und Jesus braucht die Stille, um uns zu erreichen“, beschreibt Pfarrer Reiner.

Momentan ist man noch auf der Suche nach Menschen, die eine Betstunde übernehmen möchten. Gerlinde Weishäupl koordiniert die Anmeldungen (07363-4547). Zu einem Tag der offenen Tür der Kapelle Mutter Teresa lädt die Seelsorgeeinheit bereits für den kommenden Sonntag nach der Messe um 10.30 Uhr ein. Bis 18.00 Uhr können Menschen diesen Raum erleben. Die offizielle Einweihung findet dann am 5. Oktober ab 18.00 Uhr statt.

21.09.2017/Dekanat Ostalb/Schwenk

Fotos (Schwenk): Pfarrer Matthias Reiner (rechts): „Wir brauchen die Stille immer mehr in unserer hektischen Welt“. v.l. Margit Hutter, Angela Kucher, Gerlinde Weishäupl

 

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