Friedhofs-Spaziergang
Kategorie:
mobiles Projekt
In einem Satz:
Den eigenen Friedhof aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen
Ort und Region:
Landkreis Ludwigsburg
Kurzbeschreibung:
Auf Anregung der Kontaktstelle Trauer im Landkreis Ludwigsburg geben Kommune, Initiativen, Kirchen und andere Organisationen Einblicke in die Vorder- und Hintergründe eines Friedhofs. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten Führungen Aspekte von Verwaltung, Spiritualität und Historie.
Der Anfang: Was war der „zündende Funke“ für die Projektidee?
Initiiert wurde der „Tag des Friedhofs" von der Kontaktstelle Trauer des katholischen Dekanats im Landkreis Ludwigsburg. Gemeinsam mit Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen entwickele sich daraus in Kooperation mit der keb Ludwigsburg Aktionstage und Friedhofsbegehungen an unterschiedlichen Orten.
Die Nutzer:innen: Wer blüht durch das Projekt auf?
Für interessierte Bürgerinen und Bürger.
Die Kombination mit Kommune, Kontaktstelle und ggf. Initaitiven vor Ort zeigt die Vielfalt der Ideen, aber auch warum ein Freidhof auf ein gutes Zusammenspiel der Akteure angewiesen ist.
Die Hilfe: Wer oder was gab / gibt dem Projekt Rückenwind?
Am Anfang braucht es einige Überzeugungskraft, weil Kommunen und Friedhofsämter völlig anders "ticken" wie z.B. Kirche.
Wenn man sich kennt (z.B. über den regelmäßigen Bestattungsdienst) und mit der Zeit auch gut kennt, wächst das Vertrauen, dass alle davon profitieren.
Insgest sind inzwsichen alle Kommunen in der Not, dass die usprünglichen Planungen im Bereich Friedhof nicht mehr tragen. Die Bedarfe haben sich grundlegend verändert. So ist ein solches Angebot oft willkommen.
Der Mehrwert: Was ist der größte Gewinn für das Quartier / den Sozialraum?
Der Friedhof ist nicht mehr der Ort für die Toten, sondern für die Lebenden.
Wo sich Menschen zu Lebzeiten Gedanken machen, helfen sie sich, ihren Angehörigen, aber auch allen, die hier mit im Boot sind.
An diesem einfachen Punkt lässt sich einfach erleben, was geschieht, wenn die verschiedenen Perspektiven ineinander greifen.
Der Tipp: Was könnte hilfreich sein für andere?
Es braucht persönliche Kontakte und es hilft, wenn die Kommune - sprich die Bürgermeister oder zumindest die zuständige Verwaltung als erstes angesprochen wird.
In diesme Feld gibt es inzwischne auch viel Geld zu verdienen. Manchmal lohnt e ssich, genauer zu fragen, mit welcher Motivation jemand mitmacht. Als Kirche haben wir den Vorteil, dass wir daran nichts verdienen.
Der Wandel: Wie verändert das Projekt den Blick auf das Kirchesein am Ort und an vielen Orten?
Die traditionellen Formen von Beerdigung haben sich im Landkreis Ludwigsburg völlig gewandelt. An ein Requiem ist hier schon lange nicht mehr zu denken. Abschiedsgebete gibt es ebenfalls kaum. Deshalb wird die Feier auf dem Friedhof umso wichtiger.
Diese Veränderungen sind noch lange nicht am Ende. Friedhöfe sind dynamische Prozesse, bei denen z.B. unsere rituelle Kompetenz durchaus gefragt ist. Das ist allerdings mehr als nur die Frage, wo das Weihwasser steht ...
Kontaktdaten:
Kontaktstelle TRAUER
Wolfgang Müller
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle
im Bischof-Sproll-Haus
Schorndorfer Str. 31
71638 Ludwigsburg
tel. 0173 299 40 90
Email: wolfgang.mueller(at)drs.de
Internetadresse/Link:
Kategorie:
mobiles Projekt
In einem Satz:
Den eigenen Friedhof aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen
Ort und Region:
Landkreis Ludwigsburg
Kurzbeschreibung:
Auf Anregung der Kontaktstelle Trauer im Landkreis Ludwigsburg geben Kommune, Initiativen, Kirchen und andere Organisationen Einblicke in die Vorder- und Hintergründe eines Friedhofs. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten Führungen Aspekte von Verwaltung, Spiritualität und Historie.
Der Anfang: Was war der „zündende Funke“ für die Projektidee?
Initiiert wurde der „Tag des Friedhofs" von der Kontaktstelle Trauer des katholischen Dekanats im Landkreis Ludwigsburg. Gemeinsam mit Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen entwickele sich daraus in Kooperation mit der keb Ludwigsburg Aktionstage und Friedhofsbegehungen an unterschiedlichen Orten.
Die Nutzer:innen: Wer blüht durch das Projekt auf?
Für interessierte Bürgerinen und Bürger.
Die Kombination mit Kommune, Kontaktstelle und ggf. Initaitiven vor Ort zeigt die Vielfalt der Ideen, aber auch warum ein Freidhof auf ein gutes Zusammenspiel der Akteure angewiesen ist.
Die Kombination mit Kommune, Kontaktstelle und ggf. Initaitiven vor Ort zeigt die Vielfalt der Ideen, aber auch warum ein Freidhof auf ein gutes Zusammenspiel der Akteure angewiesen ist.
Die Hilfe: Wer oder was gab / gibt dem Projekt Rückenwind?
Am Anfang braucht es einige Überzeugungskraft, weil Kommunen und Friedhofsämter völlig anders "ticken" wie z.B. Kirche.
Wenn man sich kennt (z.B. über den regelmäßigen Bestattungsdienst) und mit der Zeit auch gut kennt, wächst das Vertrauen, dass alle davon profitieren.
Insgest sind inzwsichen alle Kommunen in der Not, dass die usprünglichen Planungen im Bereich Friedhof nicht mehr tragen. Die Bedarfe haben sich grundlegend verändert. So ist ein solches Angebot oft willkommen.
Wenn man sich kennt (z.B. über den regelmäßigen Bestattungsdienst) und mit der Zeit auch gut kennt, wächst das Vertrauen, dass alle davon profitieren.
Insgest sind inzwsichen alle Kommunen in der Not, dass die usprünglichen Planungen im Bereich Friedhof nicht mehr tragen. Die Bedarfe haben sich grundlegend verändert. So ist ein solches Angebot oft willkommen.
Der Mehrwert: Was ist der größte Gewinn für das Quartier / den Sozialraum?
Der Friedhof ist nicht mehr der Ort für die Toten, sondern für die Lebenden.
Wo sich Menschen zu Lebzeiten Gedanken machen, helfen sie sich, ihren Angehörigen, aber auch allen, die hier mit im Boot sind.
An diesem einfachen Punkt lässt sich einfach erleben, was geschieht, wenn die verschiedenen Perspektiven ineinander greifen.
Wo sich Menschen zu Lebzeiten Gedanken machen, helfen sie sich, ihren Angehörigen, aber auch allen, die hier mit im Boot sind.
An diesem einfachen Punkt lässt sich einfach erleben, was geschieht, wenn die verschiedenen Perspektiven ineinander greifen.
Der Tipp: Was könnte hilfreich sein für andere?
Es braucht persönliche Kontakte und es hilft, wenn die Kommune - sprich die Bürgermeister oder zumindest die zuständige Verwaltung als erstes angesprochen wird.
In diesme Feld gibt es inzwischne auch viel Geld zu verdienen. Manchmal lohnt e ssich, genauer zu fragen, mit welcher Motivation jemand mitmacht. Als Kirche haben wir den Vorteil, dass wir daran nichts verdienen.
In diesme Feld gibt es inzwischne auch viel Geld zu verdienen. Manchmal lohnt e ssich, genauer zu fragen, mit welcher Motivation jemand mitmacht. Als Kirche haben wir den Vorteil, dass wir daran nichts verdienen.
Der Wandel: Wie verändert das Projekt den Blick auf das Kirchesein am Ort und an vielen Orten?
Die traditionellen Formen von Beerdigung haben sich im Landkreis Ludwigsburg völlig gewandelt. An ein Requiem ist hier schon lange nicht mehr zu denken. Abschiedsgebete gibt es ebenfalls kaum. Deshalb wird die Feier auf dem Friedhof umso wichtiger.
Diese Veränderungen sind noch lange nicht am Ende. Friedhöfe sind dynamische Prozesse, bei denen z.B. unsere rituelle Kompetenz durchaus gefragt ist. Das ist allerdings mehr als nur die Frage, wo das Weihwasser steht ...
Diese Veränderungen sind noch lange nicht am Ende. Friedhöfe sind dynamische Prozesse, bei denen z.B. unsere rituelle Kompetenz durchaus gefragt ist. Das ist allerdings mehr als nur die Frage, wo das Weihwasser steht ...
Kontaktdaten:
Kontaktstelle TRAUER
Wolfgang Müller
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle
im Bischof-Sproll-Haus
Schorndorfer Str. 31
71638 Ludwigsburg
tel. 0173 299 40 90
Email: wolfgang.mueller(at)drs.de
Kontaktstelle TRAUER
Wolfgang Müller
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle
im Bischof-Sproll-Haus
Schorndorfer Str. 31
71638 Ludwigsburg
tel. 0173 299 40 90
Email: wolfgang.mueller(at)drs.de
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