Lesetipp

Auf dieser Seite finden Sie Lesetipps und Exposés zu wichtigen Büchern für die Pastorale Entwicklung.

 

Norbert Scholl: Gott – der die das große Unbekannte. Staunens-Wertes und Frag-Würdiges

Norbert Scholl: Gott – der die das große Unbekannte. Staunens-Wertes und Frag-Würdiges, Ostfildern: Matthias Grünewald Verlag 2020.

Der emeritierte Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik Norbert Scholl traut sich zu fragen: „Kann man es denkenden und kritisch eingestellten Menschen verübeln, wenn sie sich schwer tun, heute an einen tatkräftigen personalen Gott zu glauben? Wenn sie überhaupt nicht mehr an einen ‚Herr‘-Gott glauben können?“ Und er gibt zu: „Wenn man erst einmal angefangen hat mit dem Fragen, dann kommt man an kein Ende mehr ...“ (17f)
Das Buch Gott – der die das große Unbekannt stellt sich, ich möchte sagen endlich, den Fragen, denen wir als Theolog*innen und als Kirche nicht mehr ausweichen können.

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Pastoral am Puls. Glaubenswege gehen - geistliche Prozesse leiten

 

  Das Buch, herausgegeben von Michael Gerber, Hubertus Branzten, Kurt Faulhaber und Bernhard J. Schmid führt in die pastorale Schriftrolle ein, zeigt viele Anwendungen und begründet diese theologisch.

 HIER finden Sie die ausführliche Besprechung mit vielen Zitaten und einer Verbindung zum Abendritual des  Nachhaltigen Sonntags.

www.nachhaltiger-sonntag.de (hier finden Sie auch die Symbolkarten)

 

 

 

 

Christoph Theobald - Hören, wer ich sein kann. Einübungen.

Pfarrvikar Lorenz Rösch hat das Buch "Hören, wer ich sein kann" für uns gelesen und in Thesen zusammengefasst.
Christoph Theobald beschreibt darin die geforderte kirchliche Umkehr zu einer Pastoral der Ermöglichung von Berufungs-Erfahrung und der Begleitung von Berufungs-Entfaltung.

Die Thesen finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

Kübra Gümüşay- Sprache und Sein

Kübra Gümüşay hat mit „Sprache und Sein“ ein hochaktuelles Buch geschrieben – in politischer und in kirchlich-theologischer Hinsicht. Christiane Bundschuh-Schramm über das Benennen und die Utopie des freien Sprechens.

Die Rezension finden Sie unter www.feinschwarz.net/die-macht-der-sprache/

 

 

 

 

 

 

Robert Misik - Die falschen Freunde der einfachen Leute

Robert Misik stellt in der landläufigen Rede, in den Medien und auch in der Wissenschaft Vereinfachungen im Wahrnehmen und Denken fest, die der komplexen Realität nicht entsprechen.
Daher zeigt er in diesem Buch differenzierte Bilder und Sichtweisen, die die Phänomenen, denen wir gesellschaftlich begegnen, eher treffen.

Wenn Pastoral nicht bei der Kirche, sondern bei den Menschen anfängt, wenn wir von den Menschen her auf Kirche schauen und nicht umgekehrt, dann hilft dieses Buch, mehr zu sehen.

Robert Misik: Die falschen Freunde der einfachen Leute, edition suhrkamp, 2019.

Hier finden Sie das Exposé zu den Hauptthesen und Fragen an die Pastoral

 

 

 

 

Andreas Reckwitz: Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Den Anfang macht Andreas Reckwitz mit seinem neuen Buch Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne.

2019 hat Andreas Reckwitz ein neues Buch vorgelegt, in dem er seine Thesen aus „Die Gesellschaft der Singularitäten“ weiterführt und präzisiert. Er bietet auch hier wieder eine nüchterne Gegenwartsanalyse, die die Paradoxien und Ambivalenzen der Gegenwart sichtbar macht, um über Schritte zu ihrer Veränderung nachzudenken. So zeigt er noch deutlicher als im Vorgängerbuch die Doppelstruktur der Spätmoderne als eine von Singularisierung und Polarisierung.

Für Theologie und Pastoral ergeben sich daraus wichtige Themen und Fragen, z.B.

-      Inwieweit verstärken Kirche und Pastoral die Singularisierung, obwohl sie sie verbal oft ablehnen?

-      Inwieweit ist Religion für bestimmte Personen ein Mittel der Abschottung und Abgrenzung?

-      In welchem Bezug stehen Kirche und Pastoral zur neuen Drei-Klassengesellschaft?

-      Wie können Kirche und Pastoral die Arbeit am Allgemeinen unterstützen?

Hier finden Sie Exposé und Themen und Fragen, die sich für de Pastoral ergeben.

Mehr zu Andreas Reckwitz und seinem Buch:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/soziologe-andreas-reckwitz-das-zeitalter-der-deregulierung.2162.de.html?dram:article_id=461883

 

 

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